Warum die eigene Beerdigung schon zu Lebzeiten geplant werden sollte!

Im Alltag begegnet uns der Tod eher selten – die meisten von uns versuchen, dieses Thema so gut es geht auszublenden. Denn den Tod assoziieren wir mit Dunkelheit, Traurigkeit, Schmerz und Kummer. Und das sind allesamt Begriffe und Emotionen, die im Gegensatz dazu stehen, wonach wir zu Lebzeiten streben: nach einem erfüllten, glücklichen Leben. Doch wie sehr wir auch versuchen, den Tod aus unseren alltäglichen Gedanken zu verbannen, irgendwann holt er uns doch wieder ein. Dann, wenn ein geliebter Herzensmensch oder ein liebgewonnenes Haustier stirbt. Und unsere Tage auf dieser Erde sind ebenso gezählt – auch wir verweilen nicht ewig hier.

Es ist daher sinnvoll, sich schon zu Lebzeiten mit dem Tod zu beschäftigen. Das hat zwei Gründe: Wer sich bewusst macht, dass alles auf dieser Welt endlich ist, erkennt gleichzeitig, dass jeder Moment einzigartig ist. Und dass es daher wichtig ist, jeden Augenblick voll auszukosten und glückliche Zeiten zu schätzen. Der Tod lehrt uns also Achtsamkeit und das Leben im Hier und Jetzt. Zum anderen macht es Sinn, auch schon die eigene Beerdigung zu Lebzeiten zu planen. Nicht nur, um so Einfluss auf den Ablauf zu haben, sondern auch, um Angehörige später zu entlasten. Und worauf es dabei ankommt, verraten wir dir. 



Wer ist für die Organisation der Beerdigung zuständig?

Zunächst stellt sich die Frage: Wer ist für die Organisation einer Beerdigung zuständig und trägt die Kosten? Grundsätzlich sind das die Erben. In Österreich herrscht Bestattungspflicht.

Das heißt: Die Hinterbliebenen müssen dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen. Sollte es ihnen finanziell nicht möglich sein, die Beerdigung zu stemmen, so kann eine soziale Hilfestellung des Staates Österreich in Anspruch genommen werden, die sogenannte Sozialbestattung.

Sollte der Verstorbene ein Testament oder einen „letzten Willen“ hinterlassen haben und darin gewisse Erben definiert haben, so sind diese übrigens nicht zwingend für die Beerdigung zuständig. Denn hierbei kommt das Erbrecht ins Spiel.

Das heißt: Oft müssen sich die durch das Erbrecht festgelegten Erben um die gesamte Trauerfeier kümmern. Wer diesen schon zu Lebzeiten bei der Organisation unter die Arme greifen möchte, kann hierzu eine Bestattungsvorsorge abschließen.

Darin werden Wünsche hinsichtlich des Ablaufes festgehalten, ebenso können Sie die Hinterbliebenen finanziell mit einer Sterbegeldversicherung oder einem Vorsorgevertrag absichern. 

Bestattung zu Lebzeiten planen: Checkliste für die Organisation

Wer beim Planen der Bestattung schon zu Lebzeiten nichts dem Zufall überlassen möchte, sollte eine Checkliste zur Hilfe nehmen und alle Punkte am besten schriftlich als „letzten Willen“ festhalten.

Die Checkliste sollte zumindest folgende wichtige Punkte beinhalten:

  • Bestattungsunternehmen kontaktieren: Informieren Sie sich über die Möglichkeiten in Ihrer Region und kontaktieren Sie den Bestatter für ein Erstgespräch. 

  • Bestattungsart wählen: Erd-, Feuer- oder Edelsteinbestattung? Die Möglichkeiten sind mittlerweile vielfältig und nicht nur eine Frage der eigenen Vorlieben, sondern auch der Kosten. Übrigens: Wer sich für eine Edelsteinbestattung entscheidet, spart nicht nur Kosten, sondern es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, ein kostenloses Urnengrab beim „Stein der Ewigkeit“ am Stadtfriedhof Linz/St. Martin in Anspruch zu nehmen. 

  • Friedhof, Kirche und Trauerhalle definieren: Es ist sinnvoll, sich bereits mit den infrastrukturellen Gegebenheiten auseinanderzusetzen.

  • Grab, Sarg und/oder Urne wählen: Sollte es bereits ein (Familien)Grab geben, kann dies verwendet werden. Wer noch über kein Grab verfügt, muss dieses auf einem Friedhof mieten oder kaufen.
  • Einladungsliste erstellen: Zu Lebzeiten kann auch bereits bestimmt werden, wer an der Trauerfeier teilnehmen soll.

  • Pfarrer, Geistlichen bzw. Trauerredner bestimmen: Wer diesbezüglich konkrete Wünsche hat, kann diese ebenso festhalten.

  • Infos zu Trauerfeier-Billets und Parte aufschreiben: Sollten Sie eine bestimmte Gestaltung wünschen, so kann auch dies vorab definiert werden.

  • Ablauf mit Pfarrer besprechen: Hierbei können Details zu Texten, Musikstücken oder anderen Programmpunkten vereinbart werden.

  • Blumenschmuck, Kränze etc. organisieren: Auch über den konkreten Blumenschmuck können Sie sich bereits zu Lebzeiten Gedanken machen.

  • Abholung und Überführung definieren: Vielleicht haben Sie schon konkrete Vorstellungen, wer diese Programmpunkte in welcher Form übernehmen könnte?

  • Gasthaus oder Restaurant wählen: Gibt es ein bestimmtes Lokal, in dem der Leichenschmaus stattfinden soll. Dann halten Sie auch dies schriftlich fest.

Welche Dokumente werden für die Bestattung benötigt?

Die wichtigsten Dokumente für eine Beerdigung in Österreich sind der Totenschein und die Sterbeurkunde. Der Totenschein wird meist von einem Arzt ausgestellt. Verstirbt eine Person nicht im Krankenhaus oder in einem Alten- und Pflegeheim, so müssen die Hinterbliebenen rasch einen Arzt verständigen, der den Tod feststellt und damit den Totenschein ausstellen kann.

Diesen benötigen die Angehörigen sodann, um beim zuständigen Standesamt die Sterbeurkunde beantragen zu können – und damit eine Beerdigung in Österreich durchführen zu dürfen. 

Angehörige entlasten und sich vorbereiten 
Wer sich also schon zu Lebzeiten mit dem Tod beschäftigt und die eigene Beerdigung plant, entlastet nicht nur die Angehörigen, sondern kann auch gewisse Details selbst bestimmen.

Darüber hinaus macht uns dies im Leben achtsamer, wir wissen um die Endlichkeit und schätzen daher jeden Moment. 


Schmuckstück als Ausdruck der eigenen Liebe

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